Exposé
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Ziele

Die Gesellschaft erstrebt die Förderung der Forensischen Schriftuntersuchung in Forschung und Praxis und vertritt die Belange des Berufsstandes der Schriftsachverstän­digen, wobei „Schriftuntersuchung“ in einem weiten Sinn verstanden wird und auch Gebiete der Urkundenprüfung mit umfasst. Eine wesentliche Aufgabe sieht die GFS e. V. in der Wahrung und Pflege der Berufsethik, der Förderung des Ansehens des Berufsstandes und soweit möglich dem Schutz der Öffentlichkeit vor unzureichend ausgebildeten Personen.

Im Vordergrund steht die Unterstützung der Staatsanwaltschaften und Gerichte sowie der Industrie- und Handelskammern bei der Benennung und Prüfung von geeigneten Gutachtern. Die Mitwirkung bei der Regelung des Ausbildungs- und Prüfungswesens sowie der Qualitätssicherung für Sachverständige der Forensischen Schriftuntersuchung bilden einen weiteren Schwerpunkt. Ferner ist die Zusammenarbeit mit einschlägigen Fachvereinigungen eine wichtige Zielsetzung.

 

Kongresse und Tagungen

Die GFS e. V. verfolgt ihre Ziele insbesondere durch die Ausrichtung von Kongressen und Tagungen, welche der Forschung und Weiterbildung sowie dem Austausch von Berufser­fahrung dienen.

Die Teilnahme an den Tagungen und Kongressen ist aber nicht an die Mitgliedschaft gebunden und soll insbesondere die Kommunikation zwischen Fachkollegen fördern.

 

Mitgliedschaft

Die Gesellschaft besteht aus ordentlichen Mitgliedern, Senatoren, Mitgliedsanwärtern und assoziierten Mitgliedern. Die Mitgliedschaft ist an keine Staatszugehörigkeit gebunden. Ordentliches Mitglied der Gesellschaft kann nur werden, wer über eine entsprechende fachliche Qualifikation und einschlägige Berufserfahrung verfügt.

In Anlehnung an die Befristung der öffentlichen Bestellung und Vereidigung der IHK’en hat die Mitgliederversammlung im Jahr 2015 beschlossen, dass die ordentliche Mitgliedschaft nach fünf Jahren unter Vorlage von Qualifikationsnachweisen neuerlich zu beantragen ist. Mit dieser Maßnahme soll die nachhaltige Qualifikation der Mitglieder gefördert werden.

 

Vereinsgeschichte

Die Gesellschaft für Forensische Schriftuntersuchung (GFS) e. V. wurde am 14. Oktober 1951 als „Fachverband freiberuflicher gerichtlicher Schriftsachverständiger e. V.“ gegründet und 1967 in „Fachverband der Sachverständigen für gerichtliche Schriftvergleichung e. V.“ umbenannt.

Seit der Gründung stand der fachliche Austausch im Mittelpunkt, auch wenn die Personen sich durch nachhaltige Gegensätze auszeichneten.

Im Jahre 1985 wurden Aufgaben und Ziele neu definiert, die Satzung grundlegend geändert und der neue Name festgelegt. Die GFS e. V. ist als Verein beim Register­gericht eingetragen und umfasst gegenwärtig ca. 65 Mitglieder aus sieben europäischen Ländern, welche in den Fachbereichen „Handschriftenuntersuchung“, „Untersuchung technisch gefertigter Schriften“ und „Spezielle Materialuntersuchungen“ tätig sind.

 

Der Vorstand der Gesellschaft für Forensische Schriftuntersuchung (GFS) e. V., 2017

 

 

(c) GFS 08`2018